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MESURE DE LA PRESSION

Manomètres à tube
en acier inoxydable

  • Bourdon-Rohrfedermanometer (C- oder Spiralform)

  • CHEMIE-Ausführungen, komplett aus Edelstahl
    (mediumberührte Teile und Gehäuse)

  • auch als Sicherheitsausführung "S3" nach EN 837 mit ausblasbarer Gehäuserückwand und Trennscheibe hinter der Skala

  • auch Ausführungen für sehr hohe Drücke bis 7.000 bar

  • mediumberührte Teile auch aus Hastelloy oder Monel

  • Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung (andere Dämpfungsflüssigkeitsfüllungen auf Anfrage)

  • Prozessanschluss: Rohrgewinde nach EN 837-1 (andere Gewinde auf Anfrage)

Edelstahl-Rohrfedermanometer
CHEMIE-Ausführungen:

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 40 und NG 50

01.18-NG 40+50
CHEMIE-Ausführung NG 40 + 50

Genauigkeit: ±1,6% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung
Mindestlosgröße: 100 Stück je Typ und Messbereich

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 63

01.18-NG 63
CHEMIE-Ausführung NG 63

Genauigkeit: ±1,6% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 80

018.x.080 + 183.x.080
CHEMIE-Ausführung NG 80

Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung
Optional mit °C-Teilungen für NH3/Ammoniak

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150

01.18-NG 100+150
CHEMIE-Ausführung NG 100 + 150

Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung
Optional mit °C-Teilung für NH3/Ammoniak

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150 nach NACE Norm

01.36-NG 100+150
CHEMIE-Ausführung NG 100 + 150

nach NACE Norm 01.03

für die petrochemische Industrie
Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150 - hohe Überdrucksicherheit

01.19-NG 100+150
CHEMIE-Ausführung NG 100 + 150

HEAVY WORKS überdrucksicher
Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Edelstahl-Rohrfedermanometer NG 125

01.30
CHEMIE-Ausführung NG 125
nach Amerikanischer Norm
4"-Gehäuse aus Kunststoff
Genauigkeit: ±0,5% oder ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Edelstahl-Rohrfedermanometer Sicherheitsausführung "S3" nach EN 837 - CHEMIE-Ausführungen
Ausblasbare Gehäuserückwand und Trennscheibe aus Edelstahl zwischen Messsystem und Skala:

Sicherheits-VA-Rohrfedermanometer NG 63

01.20-NG 63
CHEMIE-Ausf. "S3" NG 63

Genauigkeit: ±1,6% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung
(Mindestlosgröße 10 St. je Typ und Messbereich)

Sicherheits-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150

01.20-NG 100+150
CHEMIE-Ausf. "S3" NG 100 + 150

Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Sicherheits-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150 nach NACE Norm

01.40-NG 100+150
CHEMIE-Ausf. "S3" NG 100 + 150

nach NACE Norm 01.03

für die petrochemische Industrie
Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Sicherheits-Rohrfedermanometer NG 100 und NG 150 überdrucksicher

01.22-NG 100+150
CHEMIE-Ausf. "S3" NG 100 + 150

HEAVY WORKS überdrucksicher

Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Sicherheits-Rohrfedermanometer NG 125

01.60
CHEMIE-Ausf. "S3" NG 125

nach Amerikanischer Norm
4"-Gehäuse aus Kunststoff
Genauigkeit: ±1,0% v.E.
Ungefüllt oder mit Glyzerinfüllung

Hintergrundinformationen "Edelstahl-Rohrfedermanometer"

Geschichte

Im Jahr 1845 wurde vom deutschen Ingenieur Rudolf Eduard Schinz das Prinzip der Druckmessung mit Hilfe einer Rohrfeder eher zufällig entdeckt, als er versuchte, deformierte Rohre durch innere Druckbeaufschlagung instandzusetzen. Rudolf Eduard Schinz erkannte, dass mit Druck beaufschlagte Rohre immer wieder die gleiche Formänderung zeigten. Wegen der erstaunlich hohen Wiederholgenauigkeit dieses Effekts entwickelte der das erste Rohrfeder-Manometer. Hierbei verfügte die Rohrfeder über einen elliptischen Rohrquerschnitt. Die ersten Rohrfeder-Manometer wurden für die Dampfdruckmessung bei Lokomotiven eingesetzt.
Der Instrumentenmacher Eugène Bourdon aus Paris patentierte dieses Messprinzip im Jahr 1848. Daher wird die Rohrfeder auch heute noch als Bourdon-Rohrfeder bezeichnet.

Aufbau und Wirkungsweise

Rohrfeder-Manometer verfügen als Messglied über eine Rohrfeder, die abhängig vom zu messenden Druck in Kreis- oder Schraubenform ausgeführt wird. Die Rohrfedern besitzen immer über einen ovalen Querschnitt, er darf keine kreisrunde Form haben, da sonst der gewünschte Effekt nicht auftritt. Durch den Rohrquerschnitt, die Rohrwandstärke und die Geometrie des Querschnitts, sowie das verwendete Material bestimmen den Druckmessbereich.
Wenn der Druck im Inneren der Rohrfeder größer wird als an der Außenseite, so ist das Material bestrebt, den ovalen Querschnitt in Richtung einer kreisrunden Form zu ändern. Dabei biegt sich die gebogene Rohrfeder etwas auf, das freie Ende führt eine lineare Bewegung aus. Der Federweg beträgt zwischen 2 und 6 mm, abhängig von der Rohrfeder und des Messbereichs. Dieser Federweg wird über eine Zugstange an ein Zeigerwerk übertragen. Das Zeigerwerk wandelt die lineare Bewegung in eine Drehbewegung um. Die Drehbewegung wird über den Ausschlag des Manometerzeigers auf der Skala (Zifferblatt) zur Anzeige gebracht.
Konstruktiv bedingt und auch gewünscht, wird immer der relative Überdruck im Inneren der Rohrfeder vergleichen mit dem außen anliegenden Druck gemessen. Somit ist dieses Messprinzip physikalisch gesehen immer eine Differenzdruckmessung zwischen dem Umgebungsluftdruck und dem Systemdruck (Druckquelle).

Besonderheiten

Edelstahl-Rohrfedermanometer können für Anzeigebereiche zwischen 0,6 bar (600 mbar) und 4000 bar verwendet werden. Für Drücke bis 60 bar wird eine Rohrfeder in Kreisform (Winkel ca. 245°C) verwendet, für höhere Drücke eine Rohrfeder in Schraubenform mit 2 1/2 Windungen. Für kleine Druckmessbereiche verfügen die Rohrfedern über ein olivenförmiges Profil, für größere Druckmessbereiche über eine einfache Abflachung.

Zeigerwerke

Zeigerwerke werden in unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen verwendet, abhängig vom Federweg, den die Rohrfedern bezogen auf den Messbereich haben. Sie sind robust, verschleiß- und reibungsarm und müssen auch lageunabhängig arbeiten können. Es handelt sich um hochpräzise feinmechanische Bauteile. Die Lagersitze der Segmentwellen und der Zeigerachsen bei Edelstahl-Rohrfedermanometern besteht aus Edelstahl und sind in einer hervorragenden Oberflächengüte angefertigt. Hierdurch wird ein seidenweicher Lauf des Zeigers sichergestellt, der Verschleiß minimiert und somit die Lebensdauer des Rohrfeder-Manometers erhöht.

Gehäuse

Das Gehäuse eines Rohrfeder-Manometers schützt alle Innenteile vor mechanischen Einwirkungen und Verschmutzung. Sie sind aus Edelstahl. Wenn bei der Druckmessung Vibrationen in der Anlage oder größere Druckpulsationen durch das Messmedium auftreten können, sollte das Gehäuse mit einer Dämpfungsflüssigkeit (in der Regel Glyzerin) gefüllt sein ("Edelstahl-Glyzerinmanometer"). Hierdurch wird ein Aufschwingen der Rohrfeder verhindert, die Anzeige des Zeigers stabilisiert und das Zeigerwerk vor Verschleiß geschützt.

Anwendung

Rohrfeder-Manometer komplett aus Edelstahl sind häufig eingesetzte Druckmessgeräte. Sie sind sehr langzeitstabil und einfach zu handhaben. Sie eignen sich für alle gasförmigen und dünnflüssigen Medien, die die Materialien der mediumberührten Teile (Edelstahl) nicht angreifen, sowie nicht kristallisieren oder hochviskos sind.

Messbereiche:
Relativdruckbereiche 0...0,6 bar bis 0...7000 bar, Vakuumbereiche bis -1...0 bar sowie Manovakuumbereiche.
Gehäusedurchmesser:
Nenngrößen 100, 160 und 250 mm
Genauigkeiten: Kl. 1,0

Einsatzbereiche

  • Energieversorgung
  • Chemische und petrochemische Industrie
  • Lebensmittelindustrie
  • Wasseraufbereitung

Grenzen der Anwendung

Rohrfeder-Manometer aus Edelstahl sind nicht geeignet für Druckmedien, die Edelstahl angreifen, kristallisieren oder hochviskos sind. Ohne eine Flüssigkeitsdämpfung im Gehäuse sind Rohrfeder-Manometer sehr empfindlich gegenüber Vibrationen und dynamischen Belastungen. Ein Prozessanschluss mit Flansch ist technisch nicht sinnvoll realisierbar. Sie sind nur in einem begrenzten Maße überdrucksicher. Messbereiche unter 600 mbar sind nicht möglich.

Hinweis zum Prozessanschluss

Das Gewinde G 1/2 B (1/2" BSP Rohrgewinde) ist für Drücke bis maximal 1600 bar zulässig. Für höhere Druckmessbereiche stehen spezielle Hochdruckanschlussgewinde zur Verfügung: [PDF-Datenblatt Hochdruckanschlussgewinde]