Manometermit elektrischen Kontakteinrichtungen
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Analoge Zeigermanometer mit elektrischer Kontakteinrichtung:
- mit Magnetspringkontakt(en), oder
- mit Induktivkontakt(en) (auch Ex), oder
- mit Elektronikkontakt(en), z.B. zur SPS-Ansteuerung -
Gehäuse ohne oder mit Dämpfungsflüssigkeitsfüllung
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Rohrfeder-Messsystem aus Messing oder Edelstahl
Plattenfeder-Messsystem aus Stahl oder Edelstahl -
Für gasförmige oder flüssige Medien
NG 100 mit Rohrfeder - "S3"
Mediumberührte Teile: Edelstahl
SOLID FRONT Sicherheitsausführung
NG 160 mit Rohrfeder - "S3"
Mediumberührte Teile: Edelstahl
SOLID FRONT Sicherheitsausführung
NG 100 + NG 160 mit Rohrfeder
Mediumberührte Teile:
Messing oder Edelstahl
SF6 Gas Monitoring
(keine Elektronikkontakte lieferbar)
NG 63 mit Rohrfeder "S3"
Mediumberührte Teile:
Edelstahl
SOLID FRONT Sicherheitsausführung
(keine Elektronikkontakte lieferbar)
NG 100 + NG 160 mit Plattenfeder
Differenzdruck
Mediumberührte Teile: Edelstahl
Kontaktmanometer finden in vielen Bereichen Anwendung, wo der Prozessdruck vor Ort angezeigt und gleichzeitig Stromkreise geschaltet werden müssen. Sie werden auch als Grenzsignalgeber bezeichnet, da sie bei Über- oder Unterschreitung des eingestellten Messwerts einen Alarm auslösen. Kontaktmanometer sind in der Regel mit Schaltkontakten ausgestattet, die in der Regel durch den Benutzer einstellbar sind. Abgesehen von den verschiedenen Messsystemen (Bourdon-Rohrfeder oder Plattenfeder) gibt es drei verschiedene Arten von Kontaktmanometern, die sich in ihrer Schaltkontaktart unterscheiden: Magnetspring-, Induktiv- und Elektronikkontakte.
Magnetspringkontakte
Kontaktmanometer mit Magnetspringkontakt können in nahezu allen Betriebsverhältnissen eingebaut werden und sind auf einen schraubbaren Permanent-Magneten am Sollwertzeiger zurückzuführen. Dadurch sind die Kontakte vor Lichtbogeneinflüssen weitgehend geschützt. Die Sprung-Charakteristik des Kontaktsystems ermöglicht eine voreilende Signalgebung zur Bewegung des Zeigers. Wird das Kontaktmanometer mit Magnetspringkontakt richtig eingesetzt, funktioniert es über viele Jahre einwandfrei, insbesondere bei mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Kontaktmanometern. Magnetspringkontakte sind preiswerter als Induktiv- und Elektronikkontakte.
Induktivkontakte
Kontaktmanometer mit Induktivkontakt werden vor allem in explosionsgefährdeten Umgebungen der Gefahrenzone 1 und 2 sowie bei hoher Schalthäufigkeit eingesetzt. Die Induktivkontakte arbeiten berührungslos, sind verschleißfrei und haben keine Rückwirkung auf das Messwerk des Kontaktmanometers. Sie sind unempfindlich gegenüber aggressiver Umgebung und universell auch bei gefüllten Kontaktmanometern verwendbar.
Elektronikkontakte
Kontaktmanometer mit Elektronikkontakt können geringe Leistungen, wie sie z.B. bei SPS (speicherprogrammierbare Steuerungen) üblich sind, direkt schalten. Auch die Elektronikkontakte arbeiten berührungslos, sind verschleißfrei und haben keine Rückwirkung auf das Messwerk des Kontaktmanometers.
